Gender Health Gap

Zeit zu handeln

Der „Gender Health Gap“ bezieht sich auf die Unterschiede in der Gesundheitsversorgung zwischen Männern und Frauen. Diese Unterschiede zeigen sich in verschiedenen Bereichen. Frauen... 

  • können von bestimmten Erkrankungen öfter bzw. seltener – oder wie beim Lipödem – ausschließlich betroffen sein. 
  • zeigen eine andere Symptomatik, wie z.B. bei einem Herzinfarkt, weshalb Fehldiagnosen oder erst sehr späte Diagnosen gestellt werden.
  • erhalten nicht die optimale Behandlung oder Medikation, da u.a. medizinische Studien oft auf männlichen Probanden basieren. Was bedeutet, dass die Ergebnisse möglicherweise nicht auf Frauen zutreffen.

Darum ist das problematisch

Ganz einfach: Der Gender Health Gap führt zu einer schlechteren Gesundheitsversorgung von Frauen. Insbesondere beim Lipödem erhalten Frauen oft die „Diagnose“: Übergewicht. Behandlung: Abnehmen. Doch „einfach“ Abnehmen ist bei einer Fettverteilungsstörung nicht möglich. Hinzu kommen häufig starke Schmerzen, die mit dem Lipödem einhergehen und oftmals nicht ernstgenommen werden. Das Resultat? Die Lebensqualität von Frauen ist auf vielfältige Weise erheblich eingeschränkt. Eine gerechtere Gesundheitsversorgung ist notwendig, um die Lebensrealität der vielen betroffenen Frauen zu verbessern.

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